Zum Inhalt springen

Transformation
anstossen,
Zukunft sichern.

Positive Kursfeedbacks sowie die Erfolge unserer Dozierenden und Absolventinnen und Absolventen bei Medienpreisen zeigen, dass das MAZ auch in einer Zeit des Wandels qualitativ stark und relevant bleibt.

Editorial

Das MAZ bewegt sich

Was sich in der Medienbranche seit langem abzeichnet, ist im Jahr 2025 auch am MAZ Realität geworden: Die strukturellen Verwerfungen schlagen zunehmend auf die Aus- und Weiterbildung durch. Sinkende Anmeldezahlen im Diplomlehrgang sowie rückläufige Teilnehmerzahlen in den Journalismus- und Kommunikationskursen spiegeln die Entwicklungen in den Verlagen ebenso wie in den Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltung. Bei Ersteren führen rückläufige Werbeeinnahmen und Abo-Erträge zu sinkenden Investitionen in die Ausbildung junger Journalistinnen und Journalisten, bei Letzteren sehen wir wohl die Effekte von KI, die viele interne Prozesse vereinfacht und so den Personalbedarf senkt.

Nachdem in den letzten Jahren schon Defizite in der MAZ-Rechnung entstanden sind, verursacht durch hohe Investitionen in die dringend notwendige Modernisierung der stark veralteten IT-Strukturen, schliesst nun auch das Jahr 2025 mit einem spürbaren Defizit ab. Dieses ist auf die schwieriger gewordenen Marktverhältnisse zurückzuführen. Ein Weitermachen wie bisher geht nicht mehr! Stiftungsrat und Geschäftsleitung haben sich deswegen auf konkrete Massnahmen geeinigt, um auf diese Herausforderungen zu reagieren. Ein zentraler Schritt ist die Einleitung des Anerkennungsverfahrens beim Bund, dem MAZ den Status einer Höheren Fachschule zu geben. Die ersten Kontakte beim zuständigen Bundesamt in Bern haben gezeigt, dass unser Vorhaben wohlwollend aufgenommen wird. Mit der Anerkennung als «HF» erhalten die Diplomabschlüsse automatisch eine staatliche Anerkennung und sind klar in der Bildungslandschaft verortet. Wir erhoffen uns dadurch eine höhere Attraktivität dieser Ausbildung bei tieferen Ausbildungskosten, weil diese künftig teilweise durch staatliche Beiträge mitfinanziert werden.

Andererseits gilt es, die gewachsenen Strukturen des MAZ schlanker, flexibler und effizienter zu gestalten, um die Fixkosten nachhaltig zu senken. Diese Transformation ist angestossen, ihre Umsetzung wird aber Zeit in Anspruch nehmen.

Der Stiftungsrat unterstützt diese strategische Ausrichtung einstimmig. Ich danke diesem Gremium für seine Bereitschaft, diese Reformen mitzutragen. Der Geschäftsleitung danke ich für die aktive Gestaltung dieses Veränderungsprozesses. Beide Gremien handeln aus der Einsicht, dass das MAZ diesen Schritt jetzt noch aus einer Position der Stärke heraus vollziehen kann und dass die Erfolgsaussichten für die eingeleiteten Massnahmen entsprechend gut sind.

Felix E. Müller
Präsident des MAZ-Stiftungsrats

«Best of» 2025

Ausgezeichnete Arbeiten und Projekte

Wir präsentieren eine Auswahl von Abschlussarbeiten und Praxisprojekten, die 2025 am MAZ entstanden sind – sowohl im Rahmen eines Kurses als auch im Anschluss daran. Die vorgestellten Arbeiten stehen stellvertretend für viele weitere herausragende Projekte und zeigen eindrucksvoll, wie das am Institut erworbene Wissen in der Praxis angewendet und weiterentwickelt wird. Tauchen Sie ein – mit Hörstücken, Texten und Videos – und entdecken Sie die beeindruckenden Leistungen unserer Studierenden und Gäste.

Ereignisse

Mitten im Wandel und trotzdem stark

Das Jahr 2025 markiert den Auftakt einer wichtigen Neuausrichtung am MAZ. Vor dem Hintergrund des tiefgreifenden Wandels in der Medienbranche haben wir erste Schritte in unserer Transformation eingeleitet und zugleich ein zentrales Zukunftsprojekt gestartet: das Anerkennungsverfahren zur Höheren Fachschule. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um die journalistische Aus- und Weiterbildung am MAZ langfristig zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen.

Zum Gedenken an unseren Gründer

In stiller Trauer nahmen wir dieses Jahr Abschied von Peter Schulz, dem Gründer und ersten Direktor des MAZ. Mit der Gründung des Instituts im Jahr 1984 setzte er einen Meilenstein für die professionelle Medienausbildung in der Schweiz. Unter seiner Leitung wurde das MAZ zu einer Bildungsstätte, die Qualität, Unabhängigkeit und journalistische Ethik konsequent verbindet. Sein Engagement und seine visionäre Kraft prägten Generationen von Journalistinnen und Journalisten. Sein Vermächtnis wirkt weiter und wir bleiben ihm für sein Wirken zutiefst dankbar.

MAZ setzt Massstäbe bei KI-Bildung

Als Bildungspartner der schweizweiten Aktionswoche Swiss (ai) Weeks hat das MAZ eindrucksvoll bewiesen, wie zeitgemässe Medienbildung aussieht. In drei praxisnahen Online-Veranstaltungen vermittelte das MAZ über 220 Teilnehmenden fundiertes Wissen: von den realen Möglichkeiten und Grenzen der KI über das Erkennen von Deepfakes bis zur Sichtbarkeit von Medien in KI-Suchmaschinen. Das Engagement geht weiter: Auch 2026 gestaltet das MAZ als fester Partner der Nachfolgeorganisation «aiLights» das Schweizer KI-Bildungsangebot aktiv mit.

So gelingt erfolgreiche Gemeindekommunikation

An der MAZ-Tagung Gemeindekommunikation 2.0 trafen sich Kommunikationsverantwortliche und Entscheidungsträger:innen aus Schweizer Gemeinden, um aktuelle Herausforderungen, neue Trends und Best Practices zu diskutieren – praxisnah, inspirierend und voller umsetzbarer Impulse.

Drei Tage, ein Podcast: PHLU am MAZ

Zehn Studierende der PH Luzern haben am MAZ ihren eigenen Podcast entwickelt – von der Idee bis zur fertigen Folge. Sie recherchierten, interviewten und publizierten. Dafür blieben ihnen nur drei Tage. Das Thema «Liebe und Vertrauen in Zeiten von KI» entsprang ihrem Schulalltag. Die Zusammenarbeit mit der PHLU zeigt, wie moderne Medienbildung gelingt: Der Podcast lässt die Studierenden zu Wort kommen.

Medienwochen für Schulklassen

Das MAZ hat im Schuljahr 2024/25 Medienwochen mit 25 Zürcher Klassen durchgeführt. Betreut von Dozierenden und Profis aus den Redaktionen haben rund 500 Schüler:innen Beiträge zu selbstgewählten Themen hergestellt. Laut Begleitforschung durch die ZHAW haben sie dabei ein tieferes Verständnis für die Arbeitsweisen und Herausforderungen journalistischer Arbeit entwickelt.

MAZ-Fototag 2025: super hell!

Ende September trafen sich 26 professionelle Fotografinnen und Fotografen zum ersten MAZ-Fototag. Angeleitet von renommierten Berufskolleginnen und Berufskollegen erkundeten sie das Arbeiten mit Blitz und Licht in diversen Settings, lernten voneinander und tauschten sich aus. Inspirierend? Auf jeden Fall!

Ohne Fakten kein Friede

Am Kongress im PalaCinema Locarno sprach CEO Martina Fehr über die Rolle des Journalismus in Zeiten von Krieg, Propaganda und Desinformation. Sie zeigte auf, wie Narrative, Bilder und Desinformation unsere Wahrnehmung prägen. Ihr Referat machte deutlich, dass verlässliche Informationen, unabhängiger Journalismus und Medienkompetenz zentral für Orientierung, Vertrauen und demokratische Resilienz sind.

Voller Erfolg: praxisnah anwendbar

Massgeschneiderte Kurse vom MAZ verbinden Orientierung und konkrete Umsetzung. Im KI-Workshop für die Suva wurde sichtbar, welche Möglichkeiten aktuelle Tools bieten und wie sie im eigenen Arbeitsalltag wirksam eingesetzt werden können. Anhand realer Cases erprobten die Teilnehmenden konkrete Anwendungen. Das Resultat: praxisnahe Lösungen mit unmittelbarem Mehrwert.

Gemeinsam digital vorwärts

Mit dem Wechsel vom langjährigen ERP zu PX-Cloud und zu LMS OpenOlat startete das MAZ in eine neue digitale Architektur. Die Mitentwicklung des Standards zeigte Chancen und Herausforderungen eines echten Transformationsprojekts. Dank engagiertem Team entstand ein Fundament, das Prozesse stärkt und künftige Innovationen ermöglicht.

Sightseeing mal anders: mit Golfball

Der MAZ-Teamausflug 2025 stand im Zeichen der spielerischen Erkundung von Bern: Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im Herbst schwang das MAZ-Team treffsicher den Golfschläger und erkundete die schönsten Ecken der Stadt. Der Parcours führte zu Sehenswürdigkeiten, in einen geheimen Altstadt-Keller, wo alkoholfreie Apéritifs serviert wurden, und endete schliesslich im Rosengarten.

Absolventinnen und Absolventen 2025

Wir gratulieren all unseren Absolventinnen und Absolventen im Bereich Journalismus.

Diplomausbildung Journalismus
Absolventinnen und Absolventen
Milena Bassin
Deborah Bischof
Valentina Blaser
Jan Bolliger
Nico Bollinger
Andrea Brawand
Alice Britschgi
Sven Florin
Tim Haag
Maximilian Jacobi
Livia Jungo
Pascal Kamber
Adrian Kamber
Rahel Lerch
Michelle Keller
Konstantin Kreibich
Isabel Langer
Sergio Lüthi
Anniina Maurer
Romy Möll
Vanessa Naef
Juan Riande
Jasmin Schnider
Sarina von Weissenfluh
Vanessa Zemp
Yannick Züllig
Studiengang Fotografie
Absolventinnen und Absolventen
Raphaela Graf
Dominik Asche
Urs Bachmann
Sandro Imhasly
Radio-Lehrgang
Absolventinnen und Absolventen
Edi Aregger
Stella Frank
Michael Gross
Lea Milena Kamber
Célina Klötzli
Timo Kobel
Noemi Leuenberger
Amelia Celeste Oertli
VJ-Lehrgang massgeschneidert
Absolvent
Marco Wohlgensinger
CAS Journalismus
Absolventinnen und Absolventen
Benjamin Altwegg
Diana Baumgartner
Roger Bieri
Rebekka Dahinden
Nina Farhumand
Noé Freiburghaus
Lucia Grassi
Marion Häni
CAS Wissenschaftsjournalismus
Absolventinnen und Absolventen
Lovis Noah Cassaris
Martin Krummenacher
Romana Limberger
Jeremias Lütold
Guyslaine Thalmann
Urban Willi
Franziska Winterberger
Meike-Kathrin Zuske
Leadership
Absolventinnen und Absolventen
Isabelle Maissen
Philippe Pfiffner
Christian Schürer
Johanna Wedl
Redaktionsmanagement
Absolventinnen und Absolventen
Anissa Dennenmoser
Céline Jenni
Christof Gerber
Cornelia Jost
David Ziegler
Viktor Dubsky
Evelin Hartmann
Fabienne Köchli
Florian Landolt
Florian Oegerli
Jan Vontobel
Julia Nehmiz
Leandra Nef
Lisa Röösli
Lukas Elmiger
Mark Walther
Marlen Hämmerli
Michael Körte
Perrine Woodtli
Sabine Reber
Samuel Bürgler
Sascha Fabian Riesen
Virginia Kamm
KK Fachjournalismus
Absolventinnen und Absolventen
Sven Bürki
Viktor Dubsky
Alice Froidevaux
Lorenzo Fulvi
Elia Hendry
Annalena Müller
David Pinzon
KK Video für Web und Social Media
Absolventinnen und Absolventen
Constanze Broelemann
Anne Engel
Silva Schnurrenberger
Reto Hunziker
Mirjam Schwaller
Livia Zimmermann
Kathrin Krämer
Monica Hotz

Wir gratulieren all unseren Absolventinnen und Absolventen im Bereich Kommunikation.

CAS Brand Journalism & Corporate Storytelling
Absolventinnen und Absolventen
Fabienne Amstutz
Jasmin Dummermuth
Sonia Garcia Luis
Carmen Hocker
Nelly Jaggi
Bianca Saladin
Nicole Schnyder
Roberto Zimmermann
CAS Communications & Media Relations
Absolventinnen und Absolventen
Fabienne Amrein
Corina Blöchlinger
Simone Bürzle
Kim Christen
Franciska Coric
Robert Diener
Miriam Fischer
Rabea Grand
Rebekka Gysel
Carole Husi
Angelika Jacobs
Fabio Kobel
Franziska Müller
Kesang Ott
Sandra Weber
Tobias Widmer
CAS Rhetorik und Moderation
Absolventinnen und Absolventen
Moritz Bandhauer
Carina Bosshardt
Roger Bräm
Marco Caduff
Martin Dönz
Nora Eichhorn
Michael Fischer
Anja Fröhner
Damian Haas
Ursula Jakob
Tina Kümpel
Christoph Munter
Nils Richerzhagen
Annette Salm
Ursin Claudio Schlosser
Julia Tarczali
CAS Visuelle Kommunikation
Absolventinnen und Absolventen
Lea Alves
Diogo Costa
Monika Keller
Zina Mannai
Anastasia Marfurt
Sofia Sucevic
KK Medienarbeit
Absolventinnen und Absolventen
Bettina Gafner
Maike Hilti
Oliver Knoll
Caroline Lang Von Waldthurm
Courtney Leuenberger
Kevin Saladin
Beatrice Schertenleib
Rahel Stocker
Pia Wertheimer
KK My Startup
Absolventinnen und Absolvent
Miriam Bosch
Rachel Spirig
Nadia Trepp
Philippe Klemenz
Luca Laube
KK Prompt Writing
Absolventinnen und Absolventen
Andrea Auer
Christian Bärtschi
Natalia Briner
Sandra Campana
Romi Hofer
Karin Lehmann
Carmen Stalder
Christoph von Arb
KK Unternehmens-Newsroom
Absolventinnen und Absolventen
Andrea Baumann
Andreas Budliger
Rahel Lehmann
Cécile Maag
Alexander Marzahn
Rebecca Omoregie
Sandra Rousseau
Pascale Stöckli
Oliver Thommen Dombois
Marion Tarrach
KK Video in der Unternehmenskommunikation
Absolventinnen und Absolventen
Valentina Diaco
Simon Glauser
Laura Gründler
Roman Oester
Gabriel Zwicky

Erfolge

Im Journalismus werden Jahr für Jahr herausragende Arbeiten mit Preisen und Awards gewürdigt. Umso mehr freut es uns, dass sowohl MAZ-Absolventinnen und MAZ-Absolventen als auch unsere Dozierenden regelmässig nominiert und ausgezeichnet werden.

1. Platz

2. Platz

3. Platz

David Karasek, Karoline Arn, Ivana Pribakovic (Radio), Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studiengänge

1. Platz

Christian Bachmann und Kathrin Hönegger (Gesundheit, Sport und Umwelt), Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studiengänge

Ehrenpreis

Remo Bernet, Jan Bolliger, Gregory Feger, Konstantin Kreibich, Soraya Sägesser, Leah Süss und Sofika Yogarasa, Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studiengänge

Der Verein real21 verleiht einen Medienpreis für qualitativ hochstehende journalistische Beiträge zur globalen Entwicklung. Das MAZ und die DEZA tragen den Verein zusammen.

Sarah Fluck, Afrika-Korrespondentin von Radio SRF, gewinnt den diesjährigen «real21»-Medienpreis für ihre Reportage «Khartum – zerstörte Lebensader des Sudan». Den zweiten und dritten Preis erhalten Manuela Enggist für die in der Annabelle publizierte Reportage «Viermal Nein» und Klaus Petrus für die im Beobachter erschienene Analyse «Der bittere Nachgeschmack der Cashews». Anerkennungspreise gehen an Helene Aecherli für «Hinter den Mauern von Sanaa», erschienen im brefmagazin.ch, und Marianne Kägi für «Die Schattenseiten der Jeans-Produktion in der Türkei», ausgestrahlt im «Kassensturz» von Fernsehen SRF.

Gremien, Partner und Personen

Stiftungsrat

Als oberstes Gremium kontrolliert der Stiftungsrat die Geschäftsleitung und liefert wichtige Informationen.

Präsident
Felix E. Müller, Gründer und langjähriger Chefredaktor der NZZ am Sonntag

Vizepräsidentin
Gabriela Brönimann, Leiterin Personalentwicklung & Ausbildung beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF

Mitglieder
Federico Bragagnini, Keystone
Michael Burkard, impressum
Katharina Deuber, Dozentenschaft
Carola Ettenreich, NZZ
Peter Mantsch, Verband Schweizer Medien VSM
Matthias Hagemann, Verband Schweizer Privatradios
Marianne Läderach, Verband Schweizer Medien VSM
Daniel Preckel, Kanton Luzern
Simon Rimle, Stadt Luzern
Barbara Rölli, syndicom
Robert Ruckstuhl, SRF
Emiliana Salvisberg, impressum
Corinne Trachsel, Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM
Max Trossmann, impressum

Geschäftsführender Ausschuss

Den geschäftsführenden Ausschuss bilden:

Präsident
Felix E. Müller, Gründer und langjähriger Chefredaktor der NZZ am Sonntag

Mitglieder
Gabriela Brönimann, SRG SSR
Daniel Preckel, Kanton Luzern
Carola Ettenreich, Verband Schweizer Medien VSM
Emiliana Salvisberg, impressum

Wirtschaftsbeirat

Der Wirtschaftsbeirat steht der Abteilung Kommunikation inhaltlich zur Seite, spiegelt das Programm, steuert Anregungen bei und unterstützt das MAZ finanziell.

Mitglieder
Andreas Durisch, Dynamics Group AG
Stefan Eggenberger, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich
Silvan Lipp, economiesuisse
Maria von Seyfried, Novartis International AG
Markus Germann, UBS AG
Christina Wettstein, CSS Versicherung

Dank langjährigen und intensiven Kooperationen mit Hochschulen, renommierten Journalistenschulen und Vereinigungen im In- und Ausland blicken wir schon immer über den Tellerrand hinaus.

Hochschulen

Fachhochschule Graubünden, FHGR
Im Rahmen der Kooperation mit der Fachhochschule Graubünden bietet das MAZ eine gemeinsame praxisorientierte Studienvertiefung Journalismus an. Die Kooperation baut auf den bestehenden Kompetenzen des Bachelorstudiengangs Multimedia Production der FH Graubünden und der MAZ-Weiterbildungen im Journalismus auf und führt die vorhandenen Stärken zu einem neuen Angebot synergetisch zusammen.

Hochschule Luzern – Wirtschaft, HSLU Wirtschaft

Die HSLU Wirtschaft ist Kooperationspartnerin des MAZ für Angebote der Abteilung Kommunikation. Gemeinsames Angebot ist das CAS Brand Journalism & Corporate Storytelling.

Hochschule für Wirtschaft Zürich, HWZ

Die HWZ ist Kooperationspartnerin des MAZ im Bereich Kommunikation. Gemeinsam bieten wir das CAS Communications & Media Relations, das CAS Rhetorik und Moderation sowie das CAS Visuelle Kommunikation an.

Pädagogische Hochschule Luzern, PH Luzern

Angehende Lehrpersonen aller Stufen können sich an der PH Luzern mit einem «Spezialisierungsstudium Journalismus und Medien» profilieren. Das vom MAZ ausgerichtete Angebot findet sowohl in den Räumen des MAZ als auch an der PH Luzern statt.

Universität St. Gallen, MCM Institut für Medien und Kommunikationsmanagement

Das MCM Institut der Universität St. Gallen ist Kooperationspartner im Weiterbildungsstudiengang Leadership, der sich an erfahrene Führungskräfte aus Redaktionen richtet.

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW

Das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM der ZHAW ist Kooperationspartner des MAZ im CAS Innovation im Journalismus. Dieser wird von der ZHAW im MAS Communication Management and Leadership anerkannt.

Journalismusschulen

Akademie für Publizistik, Hamburg

Die Akademie für Publizistik in Hamburg ist Kooperationspartnerin im Weiterbildungsstudiengang Leadership, der sich an erfahrene Führungskräfte aus Redaktionen richtet.

Henri-Nannen-Schule, HNS

Im Rahmen der Diplomausbildung Journalismus besteht für ausgewählte Studierende die Möglichkeit, an der renommierten Henri-Nannen-Schule in Hamburg einen vierwöchigen Kompaktkurs zu absolvieren.

Radioschule klipp+klang, Zürich

Die Radioschule klipp+klang in Zürich ist Kooperationspartnerin des Radio-Lehrgangs am MAZ.

Das MAZ dankt seinen Sponsoren

Finanzbericht

Das Geschäftsjahr 2025 hinterlässt Spuren

Das vergangene Jahr hat am MAZ sichtbare Spuren hinterlassen. Sie zeigen sich in der digitalen Infrastruktur, in der strategischen Weiterentwicklung und im Ergebnis.  

Ein markanter Abdruck dieser Spuren findet sich in den Informatikprojekten. Mit einem modernen Lernmanagementsystem, einer integrierten Kursplanungssoftware und der digitalen Anbindung an das zu Jahresbeginn eingeführte Lohn- und Buchhaltungssystem Abacus wurden zentrale Informatikvorhaben erfolgreich eingeführt. Die Umsetzung dieser Vorhaben parallel zum Tagesgeschäft hat die Organisation stark beansprucht. Dank der Professionalität, dem Engagement und dem Teamgeist aller Beteiligten konnten die Projekte termingerecht und innerhalb des Budgetrahmens realisiert werden.

In der zweiten Jahreshälfte hat das MAZ beim Bund das Akkreditierungsverfahren zur Höheren Fachschule lanciert. Damit wollen wir die Diplomausbildung Journalismus in eine neue Zukunft führen, die berufliche Mobilität und Anschlussfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen erhöhen und generell die Attraktivität des Berufsstands stärken.

Finanziell hinterlässt das Geschäftsjahr hingegen belastende Spuren. Den Umsatzrückgang im Bereich Journalismus haben wir erwartet und budgetiert. Mit TCHF 1974 liegt der Umsatz jedoch auf dem tiefsten Wert im Fünfjahresvergleich.

Unerwartet fiel die negative Entwicklung im Bereich Kommunikation aus. Der Umsatz liegt rund TCHF 700 unter Budget und Vorjahr. Mehrere längere Formate konnten im Frühjahr wegen zu tiefer Buchungsstände nicht gestartet werden. Das hatte spürbare Auswirkungen auf das gesamte Geschäftsjahr. Auch kürzere Formate wiesen tendenziell tiefere Buchungszahlen auf, wurden mehrheitlich jedoch trotzdem durchgeführt.

Die Ursachen sind vielschichtig. In diesem Segment steht das MAZ im direkten Wettbewerb mit zahlreichen Fachhochschulen. Gleichzeitig führten die wirtschaftspolitische Lage und die Unsicherheit im Jahr 2025 bei Unternehmen und Einzelpersonen zu einem zurückhaltenderen Umgang mit Bildungsinvestitionen. Zudem hinterlässt die künstliche Intelligenz auch in der Weiterbildung Spuren: Das MAZ hat das Themenfeld früh mit einem breiten Angebot besetzt. Da andere Anbieter rasch ähnliche Formate lancierten, bleibt die Nachfrage – insbesondere in weiterführenden Spezialisierungen – unter den Erwartungen und reicht für eine stabile Auslastung nicht aus.

Der Bruttoerfolg (Nettoerlös abzüglich direkter Kursdurchführungskosten) lag mit 64,5 Prozent über allen Vorjahren. Das zeugt von einer umsichtigen und konsequenten Politik der Kursdurchführung und -absage. Das operative Ergebnis beträgt jedoch minus TCHF 1525 und liegt damit rund eine halbe Million unter Budget. Das ist ein deutliches Signal, dass die Kostenbasis nicht zum aktuell nachgefragten Angebot passt. Dank einem sehr erfreulichen Börsenjahr und positiven Einmaleffekten resultiert ein Jahresverlust von minus TCHF 114,2.

Die Ergebnisse haben Konsequenzen, denn auch ein blaues Auge hinterlässt Spuren. Die Geschäftsleitung hat dem Stiftungsrat einen finanziellen Fünfjahresplan vorgelegt, der abhängig von den erreichten Zwischenergebnissen operative Entscheidungen erforderlich machen wird. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2026 wurde zudem ein Transformationsprojekt gestartet. Es analysiert Angebot und Prozesse, schärft die Prioritäten und setzt den Fokus auf die Reduktion der Fixkosten. Das MAZ muss schlanker und agiler werden, um den unternehmerischen Handlungsspielraum für eine erfolgreiche Zukunft zurückzugewinnen.


Christian Flückiger
CFO

Bilanz
Aktiven
Bilanz per 31. Dezember (in CHF)20252024
Flüssige Mittel       1’294’599               2’375’103
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen           164’585                  258’284
Forderungen ggü. staatlichen Stellen           248’027                     44’713
Übrige kurzfristige Forderungen               2’9500
Aktive Rechnungsabgrenzung                  3440
Umlaufvermögen       1’710’505              2’678’100
Finanzanlagen       4’444’718             4’009’026
Sachanlagen            36’960                    12’000
Immaterielle Anlagen          299’2500
Anlagevermögen      4’780’928             4’021’026
Aktiven  6’491’433       6’699’126
Passiven
Bilanz per 31. Dezember (in CHF)20252024
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen          208’5690
Verbindlichkeiten ggü. staatlichen Stellen               3’6300
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten                 3’177                     35’733
Passive Rechnungsabgrenzung        1’560’377               1’833’548
Kurzfristiges Fremdkapital       1’775’752              1’869’281
Fonds Technik          295’000                  316’100
Fonds Projekte          700’400                 679’300
Fonds Innovation          150’000          150’000
Fonds Schwankungsreserve Finanzanlagen          283’000                 283’000
Fonds Kapitalreserve      1’000’000 1’000’000
Fondskapital            2’428’4002’428’400
Stiftungskapital2’000’0002’000’000
Gewinnreserven          401’445                  227’929
Jahreserfolg         -114’164173’517
Eigenkapital       2’287’281             2’401’445
Passiven  6’491’433       6’699’126
Erfolgsrechnung
Erfolgsrechnung (in CHF)20252024
Nettoerlös aus Leistungen        3’969’030      4’806’139
Übriger betrieblicher Ertrag             151’296          166’920
Betriebsertrag    4’120’327 4’973’058
Aufwand Dozierende        -1’205’292     -1’597’043
Übrige Drittleistungen Kursdurchführung           -258’642        -428’364
Bruttoerfolg   2’656’393  2’947’652
Personalaufwand        -3’263’677    -3’099’360
Betriebsaufwand           -896’108      -1’187’265
Abschreibungen              -21’796              -2’651
Operatives Ergebnis   -1’525’188 -1’341’624
Beiträge Bund            677’000         454’000
Beiträge Stifter            433’600         446’600
Sponsoring und übrige Beiträge              65’000            90’700
Nebenbetrieblicher Ertrag                  3’161               7’059
Nebenbetrieblicher Aufwand              -12’397           -16’065
Betriebsergebnis     -358’823             -359’329
Ausserordentlicher Ertrag0                  250
Ausserordentlicher Aufwand             -16’344          -46’963
Finanzertrag            490’732           430’171
Finanzaufwand           -229’730          -116’611
Jahresergebnis vor Veränderung Fondskapital      -114’164     -92’483
Verwendung Fondskapital0         266’000
Zuweisung Fondskapital00
Jahresergebnis      -114’164      173’517